Nr. 7 Jungbrunnen
109,00 €*
Magnesium - nicht nur für junge Sportler und Senioren
Häufig
wiederkehrende Koliken, schwerer Kotabsatz mit festen Äpfeln, Angstzustände,
Wetterfühligkeit und Herz-Kreislauf-Probleme, aber auch Durstlosigkeit,
übermäßiges Schwitzen und Muskelverspannungen können beim Pferd ein Hinweis auf
Magnesiumdefizite sein.
Die Aufgabe von Magnesium im
Muskelstoffwechsel besteht darin, den Calciumeinstrom in die Muskelzellen zu
reduzieren und somit den Muskel wieder zu entspannen.
Daher kann ein Mangel an
Magnesium zu Verspannungen und Krämpfen führen. Davon betroffen können die
Skelettmuskulatur oder auch das Herz als sogenannter Hohlmuskel sein.
Magnesiumdefizite können sich ebenso als Spasmen der glatten Muskulatur zeigen.
Glatte Muskulatur ist mit dem Bewusstsein nicht steuerbar und ist in inneren
Organen wie dem Darm, den Atemwegen, den Blutgefäßen, Harn- und
Geschlechtsorganen anzutreffen. Magnesiummängel im Blutbild (Werte unter
0,7mmol/l) sind sehr ernst zu nehmen, da hier bereits eine fortschreitende
Aktivierung der sich im Knochen befindlichen Magnesiumreserven stattgefunden
hat.
Nährstoffe
für Herz und Muskulatur
Herz-Kreislauf-Probleme beim
Pferd gelten häufig als Auslöser für wetterbedingte Koliken. Allzu oft stecken
Nährstoffdefizite dahinter. Zu den herzrelevanten Nährstoffen gehört neben
Magnesium auch das Vitamin E. Vitamin E gehört zu den Vitaminen, dessen Bedarf
beim Pferd durch die herkömmliche Fütterung nicht immer gedeckt ist. Ein Mangel
zeigt sich daher in oxidativen Schäden an der Skelett- und der Herzmuskulatur.
Spezielle Sekundären
Pflanzenstoffe (zum Beispiel aus Weißdorn, Gingko, Galgant) sind in der Lage,
freie Radikale abzufangen und damit die Zellen zu schützen, was der Muskulatur,
vor allem aber dem Herzmuskel und dem Gefäßsystem zu Gute kommt. Antioxidative
wirkende Pflanzenstoffe haben auf Vitamin E einen Vitaminspareffekt.
Magnesium-Mangel
rasch ausgleichbar
Die Bindungsform des Magnesiums
sollte organisch und damit schnell verfügbar sein. Gerade Magnesiumcitrat gilt
als sehr verträglich und ist hervorragend dazu geeignet, einen erhöhten
Magnesiumbedarf zu decken oder einen Magnesium-Mangel auf besonders schonende
und effiziente Art auszugleichen.
Vitamin
E und seine Bedeutung für Zellschutz und eine gute Muskelfunktion
Der Bedarf an Vitamin E steigt
durch besondere sportliche Herausforderungen, im Wachstum und in
Trainingssituationen, bei forcierter Muskelentwicklung und im Alter deutlich
an. Die Hälfte des Vitamin Es im Körper befindet sich innerhalb der
Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, in denen ständig Fett zu Energie
umgebaut wird. Hier besteht ständig die Gefahr, dass in Hochleistungszeiten
giftige Peroxide entstehen. Je mehr Energie erzeugt werden muss
(Hochleistungssportler, Stress), desto mehr Glucose und Fett werden oxidiert
und desto höher ist die Gefahr, dass zerstörerische freie Radikale entstehen.
Vitamin E stellt daher einen wichtigen Schutz für den Energie- und
Fettstoffwechsel dar. Das macht Vitamin E zu dem Zellschutzvitamin schlechthin.
Eine weitere Wirkungsweise von Vitamin E ist der Schutz vor Entzündungen im
Bereich der Gelenke (z.B. bei einer Arthritis) durch seine Rolle als Hemmer
entzündungsfördernder Stoffe (Leukotriene). Der Bedarf an Vitamin E steigt bei
Erkrankungen, bei denen Entzündungen eine Rolle spielen, wie. z.B.
Hufrehe, Sehnenverletzungen oder Muskelentzündungen. Im Falle eines Vitamin E-
Mangels können die Zellen nicht mehr ausreichend geschützt werden.
Natürliches Vitamin E ist
synthetischen Vitamin E weit überlegen. Natürliches Vitamin E zeichnet sich im
Gegensatz zu üblicherweise im Futtermittelbereich eingesetztem synthetischen
Vitamin E dadurch aus, dass es in der Peripherie und sehr lange im Blut
nachgewiesen werden kann. Diese hohe Verfügbarkeit zeigt sich bereits bei
moderaten Mengen. Synthetisches Vitamin E hingegen verfügt nur über eine
Wirksamkeit von 50% (Schmidt u. Schmidt, "Leitfaden der
Mikronährstoffe", Verlag Urban und Fischer 2004).
Gerade ältere Pferde und Senioren
zeichnen sich durch einen Nährstoffmangel oben genannter Nährstoffe aus. Dies
zeigt sich gerne in angelaufenen Vorderbeinen und Bewegungsunlust trotzt warmen
Wetters. Durch eine balancierte Fütterung und Nährstoffversorgung besteht
gerade für ältere Pferde die Chance auf eine unbeschwerte Lebenszeit und
Aktivität bis ins hohe Alter.
Nr. 7 Jungbrunnen
In Nr. 7 Jungbrunnen ist das
Magnesium in eine speziell konzipierte Kräuterrezeptur aus Weißdorn, Galgant,
Rosmarin, Gingko und Zitronenmelisse eingebettet. Durch die Kombination mit
natürlichem Vitamin E sowie Mangostanfrucht-Extrakt und Traubenkernen ist eine
hocheffiziente Nahrungsergänzung für Pferde entstanden, die besonders reich ist
an antioxidativen Nährstoffen. Dazu zählen Oligomere Proanthocyanidine (OPC),
Catechine (Anthocyanidinen), Polyphenole und Quercetin.
Die bindemittel-, aroma- und
zusatzstofffreie Zubereitung, die Citratform des Magnesiums und die Verwendung
von ausschließlich natürlichem Vitamin E machen Nr. 7 Jungbrunnen zu einer hervorragenden
Ergänzungsfuttermittel für Pferde, ganz besonders für aktive Senioren oder Jungpferde
in der Ausbildung.
ZUSAMMENSETZUNG:
Magnesiumtricitrat, getrocknete
Kräuter (Weißdorn, Gingko, Melisse, Rosmarin), getrocknete Früchte und Samen
(Hagebutte, Mangostan, Fenchel, Traubenkerne), Galgantwurzel, Nachtkerzenöl
ZUSATZSTOFFE (pro kg):
Vitamin E
als natürliches Vitamin E
(3a700)
7.000 mg
ANALYTISCHE BESTANDTEILE:
Rohprotein 9,8%, Rohfett 4%,
Rohfaser 18%, Rohasche 12%, Magnesium 6,5%, Natrium 0%
FÜTTERUNGSEMPFEHLUNG:
Beim Großpferd tägl. 30 bis 40g
(ca. 2 Messlöffel), bei Kleinpferden entsprechend weniger.
EIGENSCHAFTEN: