Die Soforthilfe bei geschädigtem Hufhorn „Ohne Huf kein Pferd“. EQUISTRO KERABOL LIQUID versorgt besonders stark beanspruchte, geschädigte oder erkrankte Hufe u. a. mit hoch verfügbarem Biotin, Zink sowie Selen und Mangan, den wichtigsten Nährstoffen für die Förderung eines gesunden Hufwachstums.Equistro Kerabol ist ein flüssiges Ergänzungsfuttermittel für Pferde mit D-Biotin, DL-Methionin (organische Schwefelquelle), sowie hoch verfügbarem Zink, Mangan (IPALIGO Spurenelemente) und Selen. Diese Inhaltsstoffe spielen eine entscheidende Rolle für die gesunde Beschaffenheit von Huf und Fell. Der tägliche Gebrauch von KERABOL fördert sowohl gesunde Hufe (mehr Elastizität und Geschmeidigkeit, gegen bröckelndes und sprödes Horn) als auch seidig glänzendes Fell.Ob Hornspalten, rissige und bröckelnde Hufe, weicher Hufstrahl oder Hufabszesse – die Hornsubstanz wird durch kalte Feuchtigkeit, gefrorenen Untergrund sowie Eis und Schnee besonders beansprucht. Die Keratinbildung beim PferdZur Regulierung und Stabilisierung der Keratinbildung in Huf, Haar und Haut vier wichtige Nährstoffe supplementiert werden. BiotinDas wasserlösliche Vitamin H = Haut- und Hufschutzvitamin = Biotin spielt bei der Gesunderhaltung von Haut, Haar und Hufhorn eine zentrale Rolle. Bei Unterversorgung wegen erhöhten Bedarfs, gestörter Synthese im Darm oder ungenügender Verwertung sind Einflüsse auf Enzymsysteme im Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel zu erwarten. Insbesondere kann der Aufbau, die Umwandlung und Neubildung von Fettsäuren betroffen sein.Um sichtbare Schäden an Haut, Fell, Mähne, Schweif und Hufhorn zu vermeiden, wird vorbeugend im Futter ein Biotingehalt empfohlen von :0,05 mg / kg TS zur Erhaltung0,10 mg / kg TS für Fohlen0,20 mg / kg TS für ZuchtstutenSind Struktur und Konsistenz des Hufhorns bereits verändert, muss nach relativ einheitlichen Empfehlungen in der Literatur erheblich höher supplementiert werden: 15 mg / Tier / Tag (Zeyner, 1995) Ergänzungsfuttermittel für PferdeBiotin beschleunigt nicht das Hornwachstum, sondern optimiert die Qualität des nachwachsenden Horns. Die Dauer einer Biotin-Zusatzversorgung, z. B. bei Schäden am Kronrand, richtet sich nach den Wachstumsraten der Hornwand und kann somit 8 bis 12 Monate betragen. Biotin beseitigt ernährungsbedingte Schäden der Haut und des Haares, unterstützt den Haarwechsel und bewirkt bei gut versorgten Pferden ein gesundes, glänzendes Fell.Zink Während Biotin die Elastizität und Zugfestigkeit des Hufhorns verbessert, können Zinkgaben bei Pferden mit mangelhaftem Hufhorn die Härte, d. h. die Druckfestigkeit verstärken (Coenen u. Spietzlei, 1996). Da der in Futtermitteln geforderte Zinkgehalt von 50 mg / kg TS meist nicht erreicht wird oder die Zinkverwertung im Tier gestört sein kann, sind zusätzliche Gaben von maximal 1 mg (elementarem) Zink / kg KGW / Tag in Betrieben mit Pferden mit Hufproblemen oder bei Fohlen mit orthopädischen Entwicklungsstörungen (DOD) angezeigt.MethioninAminosäuren wie Methionin, Cystin und Cystein werden bei der Keratogenese benötigt und beeinflussen die Fellkondition und die Festigkeit des Hufhorns. Zwischen der Hufhornhärte und dem relativen Cystingehalt besteht ein direkter Zusammenhang (Coenen und Spitzlei, 1996). Methionin kann im Stoffwechsel zu den nicht essentiellen Aminosäuren Cystein und Cystin umgebaut werden.SchwefelWie alle Nichtwiederkäuer kann das Pferd aus dem Futter fast nur organischen Schwefel nutzen, obwohl geringe Mengen anorganischen Schwefels absorbiert werden. Schwefelhaltiges mikrobielles Protein aus Colon und Caecum wird ebenfalls kaum verwertet. Daher müssen Pferde über organische Schwefelspender, wie z. B. das Methionin, mit Schwefel ausreichend versorgt werden, um Störungen bei der Keratogenese für Huf, Haut und Haar zu vermeiden. ZUSAMMENSETZUNG:NatriumchloridMagnesiumchloridZUSATZSTOFFE pro LITER:Spurenelemente:Zink (als Glyzin-Zinkchelat-Hydrat) (3b607): 9.050 mg Mangan (als Mangan-(II)-chlorid) (E5): 2.970 mg Selen (als Natriumselenit) (E8): 25 mgAminosäuren:DL-Methionin technisch rein (3c301) 9 900 mgVitamine:Biotin (3a880): 1.485 mgBeta-Carotin (3a160(a)): 1,39 mgAromastoffe:Glycin: 17.000 mgANALYTISCHE BESTANDTEILE:Feuchtigkeit: 86 %Rohprotein: 4,2 %Rohasche: 1,7 % Rohfett: 0,8 % Rohfaser: 0,3 % Natrium: 0,2 %FÜTTERUNGSEMPFEHLUNG:Pferde (500 kg): 10 ml pro TagFohlen/Ponys: 5 ml pro TagMit dem Futter, Trinkwasser oder per Maulspritze geben.Bei schweren Pferden sollten 15 ml pro Tag verabreicht werden. KARENZZEITEN:FN: ADMR-konform (keine Wartezeit)FEI: Nicht dopingrelevant (keine Wartezeit)
EQUISTRO Kerabol Biotin (1.000 g)Fördert ein gesundes Hufwachstum und verbessert die FellqualitätEQUISTRO KERABOL BIOTIN ist ein Ergänzungsfuttermittel für Pferde. Es enthält einen hochwertigen Nährstoffkomplex aus D-Biotin, DL-Methionin, organischem Zink und organischem Selen. Alle Inhaltsstoffe werden entsprechend der BIO-EFFICIENT Formel ausgewählt, d.h. sie liegen in einer hochwertigen Formulierung vor, die eine optimierende Unterstützung, Verfügbarkeit und Funktionalität sicher stellt.Biotin beim PferdDie Supplementierung von Biotin bei Pferden mit Haut-, Haar- und insbesondere Hufproblemen ist seit über zwei Jahrzehnten in der Praxis erprobt. (Comben et al., 1984; Schulze u. Scherf, 1989). Mit einer Zusatzversorgung von 15 - 20 mg Biotin je ca. 500 kg KM / Tag ist bei 2 von 3 Tieren mit bröckligem, sprödem Hufhorn, Ausbrüchen am Tragrand, Verletzungen am Kronrand und Deformation des Hufes eine völlige Regeneration zu erwarten, bei dem verbleibenden Drittel mindestens eine deutliche Verbesserung der Hufhornqualität.Gaben von Biotin müssen über einen monatelangen, vom Hufhornwachstum bestimmten Zeitraum erfolgen (s. auch bei EQUISTRO KERABOL). Es kann sogar eine Dauerzusatzversorgung bei Tieren mit starken Hufproblemen angeraten sein (Geyer und Schulze, 1994). Dabei sollte über die gesamte Behandlungsperiode täglich die notwendige Menge Biotin aufgenommen werden, um erneute Mängel im nachwachsenden Horn auszuschließen. Bei Schäden am Mähnen- oder Schweifhaar kann ebenfalls eine langfristige Gabe nötig sein, wobei nur die tägliche Versorgung mit gleicher Menge die gute Qualität des nachwachsenden Haares gewährleistet.Zink im StoffwechselZink ist nach Eisen das zweithäufigste Spurenelement im Körper. Im Blutserum sind nur maximal 5 % mobil, zu 95 % ist Zink in Körperzellen gebunden. Muskeln enthalten ca. 65 %, Knochen ca. 20 % und andere Organe / Gewebe ca. 15 % des Zinkvorrates. Als Bestandteil von mehr als 200 Enzymen und Proteinen ist Zink für die Funktion jeder Körperzelle nötig. Es beeinflusst z. B. den Stoffwechsel der Proteine und der Kohlenhydrate, der Wachstums- und der Sexualhormone.Zinkmangel bewirkt Störungen der Proteinsynthese, andererseits ist bei Eiweißmangel die Zinkverwertung vermindert. Eine glukokorticoide Steuerung des Zinkstoffwechsels wird vermutet, da der Zinkgehalt im Blutserum unter Stressbedingungen deutlich herabgesetzt ist (Fodor et al., 1975). Bei der Immunabwehr, der Wundheilung und der Fortpflanzung ist eine ausreichende Versorgung wegen des besonderen Bedarfs an Zink bei sich schnell teilenden Zellen wichtig (Matthei, 1996). Zink beim PferdPferde benötigen ca. 50 mg Zink/kg Futter Trockensubstanz. Über Grünfutter und Heu kann dieser Bedarf meist nicht gedeckt werden. Daher werden zusätzlich Gaben von bis zu maximal 1 mg elementarem Zink/ kg KGW/Tag empfohlen, um Entwicklungsstörungen und andere Schäden zu verhüten.Fohlen, die zinkarmes Futter erhalten, können im Wachstum zurückbleiben. Andere Zink-Mangelsymptome sind Störungen der Wundheilung und Defekte an Huf, Haut und Fell. Ein direkter Bezug von Zink zur Hufhärte ist gegeben (Coenen und Spitzlei, 1995); Zink scheint sogar eine Affinität zu bröckligem Hufhorn zu haben. Daher sollte bei Pferden mit Hufproblemen neben Biotin auch Zink in einer gut verfügbaren Form eingesetzt werden.ZUSAMMENSETZUNG:GlucoseLaktoseZUSATZSTOFFE pro KG:DL-Methionin technisch rein: 334.900 mgSpurenelemente:Zink (als Aminosäure-Zinkchelat-Hydrat) (E6): 6.650 mgMangan (als Aminosäure-Manganchelat-Hydrat) (E5): 2.000 mgSelen (in organischer Form als Saccharomyces cerevisiae CNSM I-3060) (E 3b8.10): 16 mg Vitamine:Biotin (als D(+)-Biotin-Reinsubstanz): 1.300 mgINHALTSSTOFFE:Rohprotein: 20 %Rohasche: 12 %Feuchtigkeit: 7 % Salzsäureunlösliche Asche: 6,5 %Rohfaser: 0,3 %Rohfett: 0,3 % FÜTTERUNGSEMPFEHLUNG:Pferde: 15 g = 1 gehäufter Messbecher pro Tag (entspr. 20 mg Biotin)Fohlen/Ponys: 7,5 g = 1/2 gehäufter Messbecher pro Tag (entsp. 10 mg Biotin) Zur üblichen Ration über das Futter oder Trinkwasser geben.Equistro Kerabol Biotin sollte Pferden mit schweren Hornveränderungen regelmäßig und über einen längeren Zeitraum in der angegebenen Menge gegeben werden. KARENZZEITEN:FN: ADMR-konform (keine Wartezeit)FEI: Nicht dopingrelevant (keine Wartezeit)
Hier ist alles Gold, was glänzt
Wissenschaftliche Untersuchungen
haben längst gezeigt, dass der Spurenelementbedarf in der heutigen Zeit durch
das Grundfutter nicht mehr gewährleistet werden kann. Allein die Gehalte an
Zink, Kupfer, Selen und Mangan im Heu sind seit den 70iger Jahren
boden-pH-abhängig teilweise um die Hälfte und damit überdeutlich gesunken.
Anzeichen
für eine Spurenelementverarmungen
Anzeichen für eine Verarmung an
Spurenelementen sind wirklich vielfältig. Sie können mit Leistungsdefiziten und
nervösen Störungen wie Unruhe, Schreckhaftigkeit oder psychischer Labilität
beginnen. Oft treten aber auch Haut-, Fell- und Hufprobleme auf. Der
Fellwechsel vollzieht sich schleppend und bei älteren Pferden beginnt das
Deckhaar immer länger und lockig zu werden. Die Hufe wachsen nur zögerlich,
sind oft brüchig oder neigen zu Fäulnis. Es können Pigementierungs-Störungen
und Fehlfärbungen auftreten.
Ekzem
und Allergie
In besonders schweren
Mangelsituationen kann es zur Ausprägung des fütterungsbedingten Ekzems und
Juckreiz kommen, aber auch zu Störungen des Immunsystems wie Infektanfälligkeit
und erhöhter Allergieneigung.
Chronische Bronchitis, Verdauungsstörungen mit Durchfall oder Kotwasserneigung
können ebenso ihre Ursache in einem Mangel an Zink, Kupfer, Mangan und Selen
haben wie Verspannungen, Muskelprobleme, Knorpelabbau, Osteoporose,
Knochenbildungsstörungen und Stoffwechselprobleme wie das Equine Metabolische
Syndrom (EMS) oder das Equine Cushing Syndrom (ECS).
Besonders bedauerlich ist das Nichtanschlagen alternativer (feinstofflicher)
Heilmethoden, wenn ein Spurenelementmangel die Regenerationsfähigkeit der
Gewebe im Rahmen der Selbstheilung verhindert (siehe dazu Beitrag: Gute
Ernährung - besserer Heilerfolg).
Spurenelementmangel
bei Fohlen - traurige Gewissheit
Zahlreiche Untersuchungen an
Pferden haben einen Zusammenhang von Beinproblemen und einer Unterversorgung
mit Spurenelementen, vor allem Kupfer bei Fohlen und heranwachsenden Pferden
gezeigt. Zink-, Kupfer-, Selen und Manganmängel gelten heute
wissenschaftlich bestätigt als Ursache von Stellungsfehlern, Minderwuchs, sowie
Chip-Bildung bzw. Osteochondrosis.
Nr. 4 Goldwert - schnell und hocheffizient
dr. Weyrauch Nr. 4 Goldwert
zeichnet sich durch die Verwendung hochbioverfügbarer Spurenelemente in Chelat-Form
aus, die in eine Grundlage feinster Kräuter-, Gewürz-, Frucht- und
Wurzelkomponenten eingebettet sind, durch die ein unproblematischer und
besonders schneller Nährstofftransport in die Zelle erfolgt. Die Verhältnisse
der Spurenelemente untereinander sind stimmig und basieren auf den Ergebnissen
langjähriger Forschungsarbeit. Die bindemittel-, aroma- und zusatzstofffreie
Zubereitung, der Verzicht auf zugesetzte Mengenelemente wie Calcium, Phosphor
oder Magnesium und künstliche Vitamine sowie die Chelat-Form ermöglichen eine
vortreffliche Spurenelementaufnahme ohne den Stoffwechsel in irgendeiner Form
zu belasten. Durch den erst dadurch möglichen äußerst sparsamen Einsatz bei
hoher Bioverfügbarkeit ist im Vergleich zu vielen ähnlichen Produkten die Gefahr
von Störungen des Mineralstoffgleichgewichts bzw. Verdrängungsreaktionen äußert
gering. So können auch starke Spurenelementmängel langfristig und zuverlässig
behoben werden. Der Einsatz ausschließlich organisch gebundener Spurenelemente
schont zudem die Vitaminreserven (Shurson, et al.1996). Nr. 4 Goldwert wird
mittlerweile von vielen modernen Tierärzten und Heilpraktikern mit gutem
Gewissen empfohlen.
ZUSAMMENSETZUNG:
getrocknete Kräuter (Petersilie,
Koriander, Basilikum, Oregano, Rosmarin, Schachtelhalm), getrocknete Früchte
(Hagebutte, Fenchel, Mariendistel, Wacholder, Anis), getrocknete Wurzeln
(Karotte, Rote Beete), getrocknete Rinde (Zimt), Leinsamen, Knoblauch
ZUSATZSTOFFE (pro kg):
Zink
als
Aminosäure-Zinkchelat Hydrat (3b606)
12.000 mg
Mangan
als
Aminosäure-Manganchelat Hydrat (3b504)
12.000 mg
Eisen
als
Aminosäure-Eisenchelat Hydrat (3b106)
6.000 mg
Kupfer
als
Aminosäure-Kupferchelat Hydrat (3b406)
2.500 mg
Selen
in
org. Form (3b8.10) als Selen aus Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3060
(inaktivierte Selenhefe)
25 mg
Jod
als
Kaliumjodid (3b201)
50 mg
Cobalt
als gecoatetes Cobalt-(II)-carbonat-Granulat (3b304)
50 mg
ANALYTISCHE BESTANDTEILE:
Rohprotein
19%, Rohfett 8%, Rohfaser 19%, Rohasche 11%, Natrium 0%
FÜTTERUNGSEMPFEHLUNG:
Täglich 30 bis 45g (2 bis 3 Messlöffel). Kleinpferde und Ponys
30g (2 Messlöffel am Tag). Nr. 4 Goldwert kann über das ganze Jahr erfolgreich
gefüttert werden.
Wegen des erhöhten
Spurenelementgehalts bitte nicht mehr als täglich 120g pro Pferd und Tag
füttern.
Nr. 4 Goldwert ist kein "All in
One" - Mineralfutter,
füllt aber genau die Nährstofflücken der betroffenen Pferde und verhilft so zu
nachhaltig mehr Wohlbefinden als übliche Mineralfutter. Eine ganzjährige
Mineralisierung mit Nr. 4 Goldwert wird mit dem Produkt Mg Magnesium in Zeiten
höherer Muskelbeanspruchung oder mit Nr. 7 Jungbrunnen als Versorgung
älterer und wetterempfindlicher Pferde abgerundet. Als Vitaminversorgung hat
sich Nr. 17 Feuerstrahl im Fellwechsel und in der vegetationsarmen Zeit
(November bis Februar) bewährt.
Einer Kombination mit anorganisch
orientierten und damit üblichen Mineralfuttern auf dem Markt hat sich bei
spezifischen Mangelsituationen als nicht wirklich zielführend herausgestellt.
EIGENSCHAFTEN:
Zink - essentiell für Haut, Hufe und Immunsystem
Große Probleme erfordern große Schritte
Das
Spurenelement Zink ist bekannt für seine überragende Bedeutung im Rahmen der
Regeneration der Zellen, des Immunsystems und bei Entgiftungsvorgängen im
gesamten Stoffwechsel. Zinkmängel zeigen sich beim Pferd sehr häufig in Haut-
und Hufproblemen, häufig in Juckreiz- und Allergieneigung. Gerade in der Zeit
des Fellwechsels können Defizite zu einer allgemeinen Schwächung des
Immunsystems und Infektanfälligkeiten führen.
Mauke, Raspe, Kotwasser und
Durchfall sowie das gefürchtete Sommerekzem und schlechte Wundheilung können
äußerliche Anzeichen einer defizitären Situation darstellen. Im Rahmen eines
Zinkmangels kann es auch zu Schleimhaut- und Fruchtbarkeitsstörungen kommen.
Schleimhäute befinden sich im Magen-Darm-Trakt, im Bereich der Atmung und Lunge
sowie in der Gebährmutter. Abmagerung und Appetitlosigkeit sowie die Neigung zu
Parasitenbefall können ebenso Anzeichen für ein nicht bedarfsgerechte
Zinkversorgung sein wie Nervosität und "Geistersehen". Das
Spurenelement Zink ist biochemische Basis für die Umsetzung von ß-Carotin in
Vitamin A und der notwendigen Aktivierung der Vitamine des B-Komplexes.
Der Zinkgehalt in Heu und anderen
Grundfuttern ist seit über 10 Jahren deutlich gesunken, so dass eine deutliche
Zinksubstitution zumindest im Fellwechsel und bei genetisch disponierten
Pferden (Spezialrassen, Ponys) sinnvoll ist.
Wie zeigen sich Nährstoffmängel im Bereich
des Spurenelements Zink?
Haut- und Hufprobleme beim Pferd
(Juckreiz, schlecht heilende Wunden, Parakeratose, Mauke, Ekzem, Huffäule)
können auf einen Mangel am Spurenelement Zink zurückgeführt werden. Weitere
Anzeichen für einen Zinkmangel beim Pferd können ein schwaches Immunsystem,
Allergieneigung und Entgiftungsstörungen sein. Futterberechnungen,
Haarmineralanalysen oder Blutuntersuchungen unterstützen die Diagnose.
Zinkmängel beim Pferd sind sehr häufig und können ihre Ursache in einer unzureichenden
Versorgung über das Grundfutter oder einer reinen Heufütterung haben. Besondere
Bedarfssituationen (Stress, Entgiftungsstörungen und spezielle
Stoffwechselerkrankungen) sollten durch eine zusätzliche Zinkzufuhr
ausgeglichen werden.
Warum ZINKURASAN vet?
Bei der Fütterung labiler oder
chronisch kranker Tiere kann ein kurmäßiger Einsatz von hochdosiertem Zink den
Behandlungserfolg des Tierarztes unterstützen. Dazu gehört der gesamte Bereich
der Wundheilung, Mauke, Raspe, blutiges Ekzem, Hufkrebs oder viele andere
Erkrankungen des Ekto- oder Endoderms.
ZINKURASAN vet ist ein Ergänzungsfuttermittel
für besondere Ernährungs-Zwecke zur Unterstützung der Regeneration von Hufen
und Haut.
Was macht Zinkurasan vet so
besonders?
Es gibt auf dem Markt
mittlerweile eine fast unüberschaubare Anzahl von Zinkpräparaten. Zinkurasan vet kann
als ganz besondere Zinksubstiution bezeichnet werden. Im Gegensatz zu anderen
Produkten unterscheidet es sich nicht nur hinsichtlich der Menge und der
Bioverfügbarkeit der verwendeten Zink-Verbindungen sondern auch hinsichtlich
des Trägermaterials. Das Besondere an ZINKURASAN vet ist wie bei
allen dr.WEYRAUCH - Produkten, dass ausgesuchte Kräuter, Wurzeln und Früchte in
ganz spezieller Gewichtung die Zuverlässigkeit und die Schnelligkeit des
Nährstofftransports, was als wissenschaftlich bestätigt gilt, bestimmen.
Für die ausgesprochen gute
Verfügbarkeit wurde für dieses hochwertige Produkt rein organisch gebundenes
Zink gewählt. Dieses wurde in eine Grundlage reiner Frucht-, Kräuter- und
Gewürzkomponenten eingebettet, um so den Transport des Zinks über die Verdauung
durch das Blut bis in die Zelle zu befördern. dr.WEYRAUCH Zink ist auf der
Basis langjähriger wissenschaftlicher Arbeit entwickelt worden und wird von
modernen Tierärzten und Heilpraktikern gerne empfohlen.
Mit Zinkurasan vet von
dr.WEYRAUCH werden dem Großpferd mit der Fütterung von ein bis zwei Messlöffeln
(10 bis 30g) pro Tag zusätzliche 450 bis 900mg Zink in Form von
Zink-Aminosäure-Chelat zugeführt. Die Fütterung erfolgt durchgehend (ohne
Tagespausen). Nach Operationen, Verletzungen und Infektionen sowie schweren
Wundinfektionen steigt der Zinkbedarf um ein Mehrfaches an. Dann kann
Zinkurasan vet kurzfristig in doppelter Dosierung
über eine Woche gefüttert werden.
Bei fütterungsbedingtem
Sommerekzem richtet sich die Fütterungsmenge nach der Intensität des Juckreizes
als Maßstab für den Zinkstatus. Eine konstante, über dreimonatige Fütterung
bedingt der Absprache, da eine langfristige Zinksupplementierung Kupfer- und
Manganmängel provozieren könnte. Auf eine grundsätzlich bedarfsgerechte
Versorgung mit anderen Spurenelementen wie Eisen, Zink, Kupfer und Selen durch
eine mineralisierte Fütterung (z.B. dr.WEYRAUCH Nr. 4 Goldwert) sollte geachtet
werden, um etwaige Verdrängungsreaktionen zu vermeiden.
Mit
ZINKURASAN vet steht Ihrem Pferd ein wohlschmeckendes Produkt zur
Verfügung, welches keine weiteren Wünsche offenlässt! Selbstverständlich
verzichten wir auch bei ZINKURASAN vet auf stärkehaltige Zusätze,
billige Füllstoffe, Süß-, Konservierungs- und Aromastoffe. Die würden den
Nährstoffübergang bremsen.
ZUSAMMENSETZUNG:
getrocknete Kräuter (Petersilie,
Basilikum, Oregano, Koriander, Rosmarin), getrocknete Früchte (Hagebutte, Fenchel),
Zimtrinde
ZUSATZSTOFFE (pro kg):
Zink
aus
Aminosäure-Zinkchelat Hydrat (3b606)
30.000 mg
ANALYTISCHE BESTANDTEILE:
Rohprotein 20,5%, Rohfett 8,2%, Rohfaser 9,8%, Rohasche
11,5%, Natrium 0,1%
FÜTTERUNGSEMPFEHLUNG:
Täglich 15 bis 30g (1 bis 2 Messlöffel), bei Kleinpferden und
Ponys entsprechend weniger.
Dieses Diätfuttermittel (Ergänzungsfuttermittel für
besondere Ernährungs-Zwecke) darf aufgrund des gegenüber Alleinfuttermitteln
erhöhten Gehalts an Spurenelementen nur an Pferde bis höchstens 60g am Tag (4
Messlöffel) gefüttert werden.
Empfohlene Fütterungsdauer bis zu acht Wochen am Stück.
Gerne holen Sie vor der Fütterung oder zur Verlängerung der Fütterungsdauer den Rat Ihres Tierarztes ein.
EIGENSCHAFTEN:
109,00 €*
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